Hydroponik

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Substrate – Worin lege ich meine Saat aus?

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20161210_091632Substrat ist das Material in dem ist Ihre Pflanzen setzen. Nach Wahl des Substrats ist auch der Bewässerungszyklus anzupassen. Substrate sind immer poröser als Erde das Wasser (Nährlösung) wird dort aufgenommen und muss aber beständig getauscht werden, damit frischer Sauerstoff zu den Wurzeln zugeführt wird. Austrocknen darf das Substrat auch nicht. Hier ist eine gute Abstimmung in Abhängigkeit des Substratmaterials zu finden.

Wie schon oben erwänt sind Substrate poröser als Erde. Der Wert liegt bei ca. 35%. Mehr Poren ist gleichzusetzen mit mehr Sauerstoff. Die Wurzelbereiche werden optimal versorgt und das ist auch der Grund warum Hydroponische Systm so gut funktionieren.

Ein Ideales Substrat sollte keinen zu hohen Anteil an Natriumchlorid aufweisen.Es darf keine Substanzen enthalten, die der Pflanze schaden könnten und natürlich auch keine für den Menschen toxische Substanzen (z.B. Schwermetalle). Das Substrat soll eine feste Strukur aufweisen, die die für das Pflanzenwachstum notwendigen mineralische Substanzen nicht zu sehr bindet. Hinsichtlich pH-Wert und EC-Wert (Leitfähigkeit) solle es möglichst neutral sein. Das heißt es soll diese Werte der Nährlösung nicht verändert.

Welches Substrat sie verwenden wollen ist nicht grundsaätzlich festzulegen. Viel mehr ist es ein persönliches Emfpinden, mit welchem Material sie am Liebsten arbeiten.

Anorganische Substrate

Steinwolle und Glaswolle ist weitgehend neutral hinsichtlich der Verändertung der Nährlösung. Die Nährlösung wird gut im Marterial zurückgehalten. Erfolgt eine Entnahem aus der Nährstofflösung treocknet sie aber auch schnell. Die Steinwolle kann auch für 2-3 Kulturen nacheinder verwendet werden. Zu wmpfehlen ist es aber nicht. Ich tausche sie immer.

Lavastein (Tuff) gibt es in Abhängigkeit des Ortes der Gewinnung viele. Sie ist sehr leicht und Durschlässig. Manche sind abhängig vom pH-Wert zersetzlich und können Aluminium enthalten.

Bimsstein ist vulkanischen Ursprungs, glasrtig , porös und sehr leicht. Als reines Substrat ist es eher weniger geegnet, sehr wohl aber in Mischungen mit anderen (z.B. Kokosfaser)

Perlit ist ein vulkanisches Glas mit hoher Wasserbindung. Perlit hat einen neutralen pH-Wert von 7 bis 7,5 und bindet keine Nährstoffe aus der Lösung. Es lässt sich relativ leicht reinigen und kann damit auch mehrfach verwendet werden.

Vermiculit ist ein wasserhaltiges Tonmaterial. der pH-Wert ist relativ neutral (7-7,5). Es zersetzt sich eher leichter und ist daher eher für Untermischungen und nicht als reines Substra zu empfehlen.

Blähtonkügelchen besteht aus Ton und im Ofen bei 1200°C gebrannt. Wasser wird eher in geringen Mengen gespeichert, sehr wohl ist aber die Sauerstoffgehalt sehr hoch. Blähton einen neutralen pH-Wert von 7 ist sehr stabil, bindet keine Nährstoffe und eigenet sich daher sehr gut als Substrat. Sie brauchen auch keine Bewässerungszyklen sondern können durchgehend bewässern.

Organische Substrate

Torfgranulat wird aus Mooren gewonnen. Er weist immer einen erheblichen pH-Wert in Richtung sauer auf und reagiert auch mit der Nährlösung. In Verbindung mit Wasser neigt er zu verdichten. Torfgranulat als ausschließliches Granulat ist nicht zu empfehlen. Sehr wohl ist es aber als Untermischung bei der Stecklingsanzucht brauchbar.

Kokosfaser wird aus den Schalen der Kokosnuss hergestellt. Es ist sehr salzhaltig (NaCl). Der pH-Wertund die Leitfähigkeit sind von Produkt zu Produkt unterschiedlich und das lässt eine stabile Festlegung der Nährstoffparamer nur nach Messung der Werte zu. Da es aber organisch ist lassen sich leichter Mikroorganismen einführen. Das ist ein großer Vorteil, braucht aber viel Wissen. Starten sie ihr Hydroponikprojekt nicht mir




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